Zürich, 10. April 2006. Fernsehen hin, Zeitschriften her: Wenn sich Schweizerinnen und Schweizer für eine Diät oder einen Autokauf entscheiden, fragen Sie zuerst Experten um Rat. Zum Abspecken konsultieren zwei Drittel der Bevölkerung den Arzt, vor dem Kauf des Traumautos wird in den meisten Fällen der Autofachmann kontaktiert. Auch die Meinung von Freunden und Bekannten ist wichtig. Zu diesen Ergebnissen kommt Europas grösste Konsumenten-Studie «Reader’s Digest European Trusted Brands 2006».

 

Die Schweizerinnen und Schweizer legen vor persönlichen Entscheidungen viel Wert auf die Meinung von Experten. So lassen sich etwa 65 Prozent für eine Diät direkt vom Arzt oder Diät-Experten beraten. Aber auch die Meinung von Freunden ist wichtig, erkundigen sich doch immerhin 43 Prozent beim Zusammenstellen einer geeigneten Diät zur Gewichtsreduktion im engen Bekanntenkreis oder bei Nachbarn.

 

Auch der Garagist geniesst Vertrauen

Vor materiellen Anschaffungen hören die meisten Schweizer auf die Stimme von Experten. So erkundigen sich 58 Prozent der Befragten vor dem geplanten Autokauf bei einem Fachmann in einem Garagenbetrieb. Fast so viele Stimmen (57%) erhielten Institutionen wie der TCS oder der ACS. Auch in anderen Kategorien schwingen die Ratschläge von Experten wie den Elektrikern (58% in der Kategorie Haushaltsgerät) oder den Drogist (65% in der Kategorie Haushaltsreiniger) obenaus.

 

Nur bedingt entscheidend für den Kauf eines Produkts sind offenbar Prominente. Sei es für die Diät, den Autokauf oder die Anschaffung von Fleckenreiniger oder Haushaltgeräten: Deutlich weniger als 10 Prozent der Befragten sagen aus, dass sie sich von Werbebotschaften bekannter Köpfe beeinflussen lassen. «Wir interpretieren dieses Ergebnis dahingehend, dass Prominente auf den eigentlichen Kaufentscheid zwar wenig Einfluss haben, aber sicherlich zum positiven Image einer Marke beitragen», meint Roland Wahrenberger, Business Manager von Reader’s Digest Schweiz. Diese Sympathie wiederum sei wichtig, damit eine Marke für den Käufer überhaupt zum Thema werde.

 

Viel höher als die Prominenten stehen Zeitschriften in der Gunst der Schweizerinnen und Schweizer. In einschlägigen Zeitschriften blättern 31 Prozent der Befragten nach entscheidenden Argumenten für die Anschaffung des Traumautos. Auch beim geplanten Kauf eines Haushaltsgeräts (21%) oder Haushaltreinigungsmittels (16%) sind Zeitschriften wichtigere Entscheidungsgrundlagen als die Empfehlungen von Prominenten.

 

Über die Studie «Reader’s Digest European Trusted Brands 2006»

Zum sechsten Mal hat die weltweit meistgelesene Zeitschrift «Das Beste / Reader’s Digest» Personen in 14 europäischen Ländern nach ihrem Vertrauen in Marken und Institutionen befragt. Anlässlich der Studie «Reader’s Digest European Trusted Brands 2006» wurden die Präferenzen von über 25’000 Personen, davon rund 1’100 in der Schweiz, zusammen getragen. Die Ergebnisse sind repräsentativ zur jeweiligen Altersstruktur der Bevölkerung.

 

Bereits veröffentlicht worden sind die Ergebnisse der Markenbefragung. Während gesamteuropäisch die Marken Nivea und Nokia obenausschwangen, vertrauen Herr und Frau Schweizer besonders stark der Swisscom (je 74% Vertrauen in den Kategorien Telefongesellschaften und Mobiltelefon-Netzanbieter) und Kellogg’s mit 70% im Bereich Frühstücks-Cerealien sowie Nokia mit 65% in der Kategorie Mobiltelefone.