Zürich, 7. Mai 2003. Die Spargelsaison ist eröffnet. Und so lockt der Spargel den Feinschmecker wieder mit seinen mannigfaltigen Varianten: grün oder weiss, klassisch zubereitet oder raffiniert auf den Teller gezaubert, mit allerlei Saucen und jeglichen Gewürzen, mit Kartoffeln, mit Schinken - oder einfach so. Das Spargelgemüse gilt als überaus bekömmlich und gesund. Es regt die Nieren an, entwässert und entschlackt.

 

Spargel ist eine der ältesten Delikatessen der Menschheit. Schon im alten Rom liess sich der verwöhnte Gourmet die zarten Spitzen munden. Und im antiken Griechenland schätzte man besonders die heilenden Eigenschaften des Spargels. Spargel ist gesund – und mit nicht einmal 30 Kalorien (kcal) pro 100 Gramm ein besonders kalorienarmes Gemüse. Zudem verfügt er über reichlich Ballaststoffe und Vitamine sowie über die Mineralstoffe Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor. Schliesslich fördert er die Nierentätigkeit, entwässert und entschlackt.

 

Im ausgehenden 18. Jahrhunderts kannte man nur den grünen oder den weiss-grünen Spargel. Die zweifache Färbung entsteht, wenn man den Spargel bis 20 Zentimeter über dem Boden wachsen lässt und ihn knapp unter der Bodenoberfläche sticht. So bleibt der erdbedeckte Teil der Stangen weiss: der oberirdische Teil wird im Sonnenlicht infolge des Blattfarbstoffs Chlorophyll grün. Später fand man heraus, dass man durch Anhäufeln von Erde oder Abdecken mit so genannten Spargelhülsen aus Holz oder tönernen Glocken ganz weisse Spargeln ernten konnte. Gegenüber seinem blassen Bruder ist der Grünspargel schmackhafter und würziger, da er reicher an Inhaltsstoffen ist. Heute ist der Spargel so begehrt, dass er im Frühling von der Speisekarte nicht mehr wegzudenken ist.

 

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  • "Eine Frau redet Klartext" von Thomas Graf Sabine Christiansen: First Lady des Polit-Talk.
  • "Merci, Paris!" von Andie MacDowell Schauspielerin und L’Oréal-Model Andie MacDowell erinnert sich.
  • "Navyboot: mit Schuhen zum Erfolg" von Monika Zech Wie Bruno Bencivenga in der Schweiz mit einer Idee Karriere machte.
  • "Der Mann, der Pinocchio ist" von Margot Dougherty und Christopher Matthews: Roberto Benigni über seine Beziehung zur Puppe mit der speziellen Nase.

 

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