Zürich, 27. September 2011. Tag und Nacht werden Tausende europäische Kinder und Jugendliche zu Opfern von Cybermobbing. Sie werden drangsaliert, gedemütigt und sogar bedroht – per Handy, E-Mail, in Chatrooms und sozialen Netzwerken. Das Magazin Reader’s Digest (Oktober-Ausgabe) setzt sich nun europaweit dafür ein, Kinder und Jugendliche vor Cybermobbing zu schützen. Das Ziel: ein Notrufknopf auf Webseiten, der den Benutzer beim Anklicken sofort mit der Polizei verbindet.
In seiner Oktober-Ausgabe zeigt das Magazin Reader's Digest auf, wie sich Mobbing vom Schulhof ins Internet verlagert und dort ausgebreitet hat. Die immer weiter ausgefeilten modernen Technologien sind längst ein fester Bestandteil des Alltags geworden. „Die Kinder und Jugendlichen in Europa haben ein Recht darauf, in diesem Umfeld beschützt zu werden“, so Michael Kallinger, Chefredakteur der Ausgaben von Reader’s Digest in der Schweiz sowie in Deutschland und Österreich.
In den vergangenen vier Monaten hat sich Reader's Digest für den Notrufknopf auf Webseiten eingesetzt, damit Kinder im Internet vor Pädophilen geschützt werden. Mehr als 50.000 Menschen in Europa haben sich bereits an der Kampagne beteiligt und bei einer Online-Befragung des Magazins mitgemacht, um die Forderung nach einem Notrufknopf auf Webseiten zum Schutz von Kindern vor Pädophilen zu unterstützen.
Nun ruft Reader’s Digest seine über zehn Millionen Leser in Europa dazu auf, Kinder auch vor Cybermobbing, also das Belästigen mithilfe elektronischer Kommunikationsmittel wie Smartphone, Laptop oder Spielkonsole, zu schützen. Die Europäische Union und die nationalen Regierungen sollten der Internetbranche vorschreiben, den Notrufknopf auf Webseiten einzuführen, der direkt mit nationalen Anlaufstellen verbunden ist.
Reader’s Digest hat zwei neue Umfragen gestartet – eine für Erwachsene sowie eine für Kinder und Jugendliche –, um noch mehr internationale Unterstützung für den Notrufknopf zu mobilisieren und das Thema bei Europas Jugend weiterzuverfolgen. Die Umfragen laufen bis Ende 2011. Anfang nächsten Jahres wird Reader’s Digest die Ergebnisse der Europäischen Union, den nationalen Regierungen und der Internetbranche präsentieren.
Die neuen Umfragen sind über die Kampagnen-Internetseite von Reader’s Digest unter http://www.schuetzt-kinder-im-netz.ch zugänglich. Auch auf Facebook wirbt Reader’s Digest für die Kampagne (www.facebook.com/internetsafetybutton). An der Kampagne beteiligen sich alle 21 Länder-Ausgaben von Reader’s Digest in Europa, die in 17 Sprachen erscheinen und die über 10 Millionen Leserinnen und Leser erreichen.
Für weitere Informationen zu diesem Thema steht Chefredakteur Michael Kallinger gerne zur Verfügung. Die Oktober-Ausgabe von Reader’s Digest Schweiz und Reader’s Digest Suisse ist ab Freitag, 30. September, an zentralen Kiosken erhältlich.
Links zum Thema:
- Kampagnen-Website Schweiz: www.schuetzt-kinder-im-netz.ch
- Facebook: www.facebook.com/internetsafetybutton

