Zürich, 19. Januar 2007 ─ Auf die Verantwortung des Einzelnen für die Zukunft Europas hat Reader’s Digest anlässlich der Verleihung des Ehrentitels «Europäer des Jahres» hingewiesen. «Es sind immer einzelne Personen, die Veränderungen herbeiführen und das Schicksal ihrer Mitmenschen entscheidend prägen», sagte Werner Neunzig, Präsident des Verwaltungsrates und Geschäftsführer von Reader’s Digest Schweiz. «Europäer des Jahres 2007» ist Professor Ruedi Lüthy, der nach 20-jähriger Tätigkeit am Universitätsspital in Zürich seit über zwei Jahren in Simbabwe eine von ihm gegründete Aids-Klinik leitet. Die mit 10'000 Franken dotierte Auszeichnung wurde ihm am 18. Januar 2007 in Zürich überreicht. «Damit würdigen wir seinen unermüdlichen Einsatz für Aids-Kranke», sagte Conrad Kiechel, Redaktionsdirektor der internationalen Ausgaben von Reader’s Digest aus New York.

 

Die Chefredaktoren der 21 europäischen Ausgaben von Reader’s Digest und ihre Mitarbeiter halten jedes Jahr nach Persönlichkeiten Ausschau, die die europäischen Werte am eindrucksvollsten leben und die als Vorbilder die starken Kräfte Europas verkörpern. «Es geht um Werte wie Freiheit, Toleranz, Solidarität, aber auch um Vertrauen und Verlässlichkeit – Werte, für die auch wir als Reader’s Digest einstehen», sagte der Verwaltungsratspräsident von Reader’s Digest Schweiz, Werner Neunzig. Die Auszeichnung «Europäer des Jahres» drückt eine grosse Anerkennung der Leistung dieser Persönlichkeiten aus. «Es sind Einzelpersonen, die sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen, häufig sogar auf eigene Kosten und Gefahr und mit einem Engagement weit ausserhalb des Masses, das im Alltag üblich ist», sagte Werner Neunzig.

 

Conrad Kiechel, Redaktionsdirektor der internationalen Ausgaben von Reader’s Digest, erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Aids im südlichen Afrika ein grosses Problem darstelle. «Durch seinen unermüdlichen Einsatz hat Professor Ruedi Lüthy jedoch dafür gesorgt, dass auch Aidskranke in einer der ärmsten Regionen der Welt ein würdiges Leben führen können. Indem er vielen aidskranken Müttern bessere Überlebenschancen verschafft, ermöglicht er es ihnen, dass sie ihre Kinder grossziehen können. So trägt Professor Lüthy seinen Teil zur Entwicklung der Gesellschaft Simbabwes bei.»

 

Das Magazin Reader’s Digest ist mit 21 Ausgaben in 19 Ländern eine der meistgelesenen Zeitschriften in Europa. Sie erscheint sowohl in West- als auch Osteuropa. Zu den europäischen Initiativen von Reader’s Digest zählt die jährlich durchgeführte Studie European Trusted Brands, Europas grösste Verbraucheruntersuchung. Ein weiteres Beispiel ist der «Europäer des Jahres», den Reader’s Digest seit 1996 kürt.

 

Reader’s Digest ist ein weltweit tätiges Verlags- und Direktmarketingunternehmen, das in Europa stark verwurzelt ist. Bereits 1938 erschien die erste internationale Ausgabe von Reader’s Digest in Grossbritannien. In den 40er Jahren folgten Schweden, Finnland und weitere europäische Länder. Seit 1948 erscheint Reader’s Digest auch in der Schweiz. Später gehörte Reader’s Digest zu den ersten westlichen Verlagen, die Zeitschriften in Russland, Ungarn, Tschechien und Polen herausgaben. «Wir sind eine wahrlich europäische Zeitschrift und bringen mit unseren länderübergreifenden Themen und Initiativen den Leserinnen und Lesern Europa näher», so Werner Neunzig.